Privatpraxis für Psychotherapie
Dr. Corinna Windisch

Psychotherapie für Jugendliche und junge Erwachsene

Psychotherapie für Jugendliche

Als Jugendliche stellt sich unsere Welt auf den Kopf. Unsere Möglichkeiten werden nahezu unendlich, und gleichzeitig werden die Ansprüche an uns so enorm, dass wir daran verzweifeln könnten. Auf der einen Seite brauchen wir Platz und Zeit für uns, um unsere Stärke zu erkennen, auf der anderen Seite muss auch jemand da sein, der uns Halt und Zuversicht vermittelt in einer Zeit von großen Turbulenzen. Als Jugendlich definieren wir unsere Rollen neu:

  • in Familie und Elternhaus,
  • in der Schule,
  • im Freundeskreis,
  • im Verein,
  • in der Liebesbeziehung.

Warum Psychotherapie für Jugendliche?

In der Jugend haben wir eigentlich die Fähigkeit, dies alles zu bewältigen, aber manchmal kommt alles zusammen oder es wird zunehmend beklemmender. Und dann können wir keinen Weg mehr finden, die einzelnen oder vielfältigen Konflikte zu lösen. Als Kinder- und Jugenlichen-Psychotherapeutin kenne ich viele Wege aus dem Dickicht, und ich begleite Euch gerne auf dem Eurigen.

Psychotherapie für junge Erwachsene

Für wen ist Psychotherapie das Richtige?

Wenn Ihr nicht wisst, ob Ihr wirklich eine Psychotherapie braucht oder es auch mit einigen wenigen Beratungen getan wäre, lasst uns das im gemeinsamen Gespräch herausfinden. Unten habe ich aufgezählt, auswelchen Gründen viele meine Unterstützung suchen. Schaut nach, ob Ihr Euer Anliegen da wieder erkennt. Wenn dem so ist, sollten wir uns unterhalten.
Sobald Ihr 15 Jahre alt seid, dürft Ihr zwar ohne das Wissen Eurer Eltern zu mir kommen, aber Ihr seid wahrscheinlich finanziell nicht in der Lage, die Kosten für eine Psychotherapie selbst zu tragen. Auch seid Ihr wahrscheinlich über Eure Eltern privat versichert. Ich unterstütze Euch gerne unter Einhaltung meiner Schweigepflicht dabei, mit Euren Eltern die Formalitäten für eine Psychotherapie einvernehmlich zu regeln.

Wie funktioniert Jugendlichen-Psychotherapie?

Jugenliche wollen zwar häufig ihre Problem lösen, haben aber manchmal Schwierigkeiten, dies in Worte zu fassen. Wenn das direkte Gespräch als unangenehm erlebt wird, unterstützen uns manchmal Spiele, Bewegungen oder künstlerisches Arbeiten dabei, Fragen zu stellen oder Worte zu finden. Es geht bei der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie auch nicht nur daraum, alle Probleme genau zu kennen. Das Wichtisge ist es, auf der Basis einer vertrauensvollen Beziehung zu eigenen Lösungen zu finden.

In der Psychotherapie für Jugendliche und junge Erwachsene biete ich auch die therapeutischen Techniken der Hypnotherapie, Kunst- und Bewegungstherapie an. Schaut gerne bei meiner Arbeitsweise nach, wenn Ihr mehr dazu erfahren wollt.

Psychotherapie hilft uns, aus dem Kreislauf der Wiederholungen leidvoller Muster herauszutreten und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.

Wenn wir eine Eigenart, ein Erleben oder ein Handlungsmuster als störend empfinden und wir dadurch leiden, ist aus psychotherapeutischer Sicht von einer Störung oder von Störungsbildern die Rede.

Folgende Störungsbilder werden von mir in der Psychotherapie für Jugendliche behandelt:

Jugendliche

  • Probleme im Freundeskreis
  • Einsamkeits- oder Leere-Gefühle
  • Unüberwindbare Probleme mit den Eltern
  • Sexuelle Probleme
  • Schmerzen ohne körperliche Ursache
  • Nicht enden wollende Traurigkeit, Depression
  • Probleme mit dem Essen, Esstörungen wie z.B. Magersucht oder Bulimie
  • Überlastung oder Überforderung (Schwächegefühle mit oder ohne Ohrgeräusche)
  • Ausgebrannt-sein oder Burnout
  • Ängste (Versagensangst, Trennungsangst, Angst vor Menschenmengen, geschlossenen Räumen, usw.)
  • Zwänge (Gedanken und Handlungen, die nicht unterlassen werden können)

Extrem unruhige Jugendliche leiden unter

  • Impulsivität
  • Unaufmerksamkeit
  • Hyperaktivität

Extrem zurückhaltende Jugendliche spüren

  • Hemmungen etwas zu tun oder zu sagen
  • Ängstlichkeit
  • Besorgtheit
  • Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Jugendlichen

Extremen Stimmungsschwankungen zeigen sich als

  • Unvorhersehbare Reaktionen, oft auch von den Betroffenen selbst nicht einschätzbar
  • Verletzungen von anderen oder von sich selbst
  • Kaum zu regulierende Trauer oder Freude
  • Beziehungsabbrüche

Nach außergewöhnlichen Belastungen

  • Persönlich nicht verkraftbare Veränderungen des Umfeldes
  • Verlust geliebter Menschen
  • Grenzverletzungen, Übergriffe, Missbrauch
  • sonstige Traumata