Privatpraxis für Psychotherapie
Dr. Corinna Windisch

Selbsterfahrungs-Workshop für Frauen

Anmeldung unter info@psychotherapie-windisch.de

AGB.pdf (67.28KB)
AGB.pdf (67.28KB)

Workshop-Techniken:

Somatic Experiencing: Peter Levine entwickelte mit diesem Ansatz eine bahnbrechende Behandlungsmöglichkeit von körperlich manifestierten Psycho-Traumata.
Haptic Gamma Embodiment: Der Körper wird gesehen in seiner Fähigkeit, sich unbefangen aufzurichten und zu bewegen. Marcelo Muniz erarbeitete mithilfe von Berührung und Bewegung eine traumatherapeutische Intervention bei der es um das annehmende Erspüren und Lösen von körperlichen Einschränkungen, Hemmungen und Blockierungen geht.
Shinson Hapkido: Ko Myong begründete dieses Gesundheitstraining auf der Basis eines vertrauensvollen, achtsamen, geduldigen, mutigen und liebevollen Miteinanders. Im Rahmen des Workshops werden Atem-, Meditations- und ggf. Akupressur-Techniken angewendet.
Hypnotherapie: Milton Erickson verfeinerte und variierte Formen von Hypnose, bei denen das Unbewusste in einem Maße bewusst und lenkbar wird, wie es dem selbstbestimmten Menschen dienlich ist. Der Workshop bietet die stabilisierenden Techniken des „Sicheren Ortes“ und „unterstützender innerer Anteile“. Letzteres ist einer speziellen Technik der Hypnotherapie, der Ego State-Therapie nach John und Helen Watkins entlehnt. Hier geht um die Wahrnehmung und Nutzung wohlwollender Ich-Anteile und um die Umwandlung störender Anteile zu unterstützenden und deren Reintegration.

Workshop-Ablauf:

Wir starten mit Grounding-Techniken aus Haptic Gamma Embodiment sowie dem Entdecken des „sicheren Ortes“ aus der Hypnotherapie. Das Erfahren des Einflusses von Atmung auf körperliche Stabilität und Flexibilität wird mit Unterstützung von körpertherapeutischen Techniken des Haptic Gamma Embodiment erarbeitet.
Mit dem Öffnen des Herzraumes durch eine Ressourcen gestärkte Atmung ergibt sich die Frage: „Wer bin ich?“

Bitte mitbringen:

Einen Gegenstand, der für euch bedeutsam und inspirierend ist. Wir nutzen diese Gegenstände als wertgeschätzte Symbole. Sie werden ihn im Zentrum unseres Arbeitskreises platziert.
Außerdem: Bequeme Kleidung, evtl. dicke Socken, Decke, kleines Kissen

Workshop-Zielsetzung:

Allgemeines Ziel ist die Intensivierung von wohlwollender und wertschätzender Selbstwahrnehmung.
Individuell lernen wir während dieses Workshops körperliche und psychische Anteile von uns selbst kennen. Wir vertiefen unsere Fähigkeiten, die Sinnhaftigkeit störender Selbstwahrnehmung zu ergründen, mit einem liebevollem Interesse an dem, was uns in uns selbst begegnet. So können wir herausfinden, was das „Störende“ braucht, um für uns auf unserem Weg zu uns selbst auf neue Art förderlich zu werden.
Die Frage „Wer bin ich?“ hat das Ziel, unser wahres Selbst zu entdecken. Verdeckt wurde dieser wahre Kern als Folge von und Schutz vor weiteren Verletzungen. Die Schutzschichten aus Angst, Sorge und Zweifel waren alle bei ihrer Entstehung sinnvoll. Sobald wir eine solche Wahrnehmung aber als störend erkennen, haben wir die Ressourcen erarbeitet, sie zu umzugestalten: Sowohl körperliche als auch psychische Beschränkungen können gelöst und neugenutzt werden, wenn wir die innere Stabilität und Sicherheit hierfür gefunden haben.
Der Weg von äußerer Kontrolle zu innerer Kraft ist ein Weg fort von entfremdender Angst hin zu tiefem Vertrauen. Diesen Weg wollen wir gemeinsam beschreiten.


Supervision und Selbsterfahrung

In der Arbeit mit problembeladenen Menschen nehmen wir die Belange unseres Gegenübers containend in uns auf und ermöglichen diesen Personen dadurch eine erweiterte Perspektive auf das Störende. Hieraus ergeben sich für diese Menschen neue Handlungsmöglichkeiten. Aber auch für uns als „Containende“ ändert sich etwas: das Störende des Gegenübers erzeugt bei uns selbst Störempfindungen. Verbleiben diese störenden Wahrnehmungen auch nach Anwendung uns bekannter psychohygienischer Techniken, ist es dienlich, jemanden aufzusuchen, der uns aus der Metaebene heraus den Blick auf neue Strategien eröffnet.
Insbesondere bei der Arbeit mit schwerst belasteten Menschen ist es unerlässlich, sich selbst supervisorischen Rückhalt zu verschaffen.

Als tiefenpsychologisch fundierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin biete ich innerhalb der Supervision und Selbsterfahrung traumatherapeutisch nutzbare Techniken wie Hypnotherapie, insbesondere Ego State-Therapie und Körpertherapie (aus Haptic Gamma Embodiment und Shinson Hapkido) an.
Die Supervisions- und Selbsterfahrungssitzungen sind von der Psychotherapeutenkammer NRW akkreditiert und mit Fortbildungspunkten versehen.